Eine Rechtsberatung, eine gerichtliche oder außergerichtliche Auseinandersetzung verursacht Kosten. Umso wichtiger ist es als Mandant gut informiert zu sein.


Hier ein Überblick über die Möglichkeiten der Vergütung:

Honorar nach dem RVG

In Deutschland ist das Anwaltshonorar gesetzlich geregelt. Soweit keine abweichende Vereinbarung mit dem Mandanten getroffen wird, richtet sich die Vergütung des Anwalts nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG) und somit in zivilrechtlichen Streitigkeiten grundsätzlich nach dem zugrundeliegenden Gegenstands- oder Streitwert.

Neben dieser Abrechnungsart besteht die Möglichkeit einer Vergütungsvereinbarung zu fairen Stundensätzen. Sprechen Sie mich einfach darauf an!

Beratungshilfe und Prozesskostenhilfe

Falls ein Mandant aufgrund der finanziellen Situation nicht in der Lage ist, die Kosten für rechtliche Hilfe zu zahlen, besteht die Möglichkeit staatliche Hilfsmittel in Anspruch zu nehmen. In diesen Fällen kann Berratungshilfe und - wenn es zu einem gerichtlichen Verfahren kommt- Prozesskostenhilfe beantragt werden. Hierzu muss der Mandant seine Vermögensverhältnisse offenlegen.

Erfolgshonorar

Im Jahre 2008 beschloss das Bundesverfassunsgericht die Zulässigkeit eines Erfolgshonorars. Ein Erfolgshonorar darf im Einzelfall vereinbart werden, wenn der Mandant aufgrund der wirtschaftlichen Lage ohne die Vereinbarung des Erfolgshonorars von der Rechtsverfolgung abgehalten würde.

Rechtsschutzversicherung

In vielen Fällen trägt die Rechtsschutzversicherung die Kosten für die Wahrnehmung der rechtlichen Interessen, falls diese abgeschlossen wurde. Jedoch ist der Umfang des Versicherungsschutzes von Vertrag zu Vertrag unterschiedlich. Gerne stelle ich eine Deckungsanfrage.



Möchten Sie die Frage der Kosten vorab klären, oder bestehen Unklarheiten?